05.02.2012

Boah ist das eine Kälte bei uns. Bienchen und Luis kommen diesen Winter damit überhaupt nicht klar. Normalerweise ist Bienchen eine Winterkatze und sie ist sonst immer raus, auch wenn Schnee lag und es kalt ist. Aber dieses Jahr nicht. Beide sitzen fast nur noch in der Wohnung und trauen sich nicht raus. Luis ist sonst nie auf's Katzenklo gegangen, sondern bei Wind und Wetter raus. Er hat die letzten Tage richtiges Theater veranstaltet wenn er mal musste. Er hat Nase rausgesteckt und war schwupps wieder drin. Dann ging richtiges Heulkonzert los und es hat ewig gedauert bis er endlich auf die Toilette ist. Das war richtig nervig weil wir ja nix machen konnten. Nun klappt es aber einigermaßen zum Glück. Wahrscheinlich hat er Angst dass er sich draußen seinen kleinen Popo erfriert *grins*.  Bienchen geht ab und zu auf dem Balkon, bleibt dort eine Weile draußen und geht aber auch nicht runter. Zum Glück haben wir einen Balkon. Da können beide wenigstens mal 5 Minuten die Nase in die kalte Luft stecken. Ich weis nicht warum die 2 plötzlich solche Frostbeulen geworden sind. Entweder liegt es daran dass sie beide nun auch älter werden. Oder sie sind durch unsere Fußbodenheizung verwöhnt worden. Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es für uns ungewohnt die 2 Racker den ganzen Tag in der Wohnung zu haben. Wir versuchen sie mit neuen Spielsachen zu unterhalten. Aber so richtige Lust zum Spielen haben sie auch nicht lange. Luis rennt wie ein kleiner Eisbär durch die Wohnung und möchte am liebsten den ganzen Tag mit Streicheleinheiten verwöhnt werden. Bienchen ist nicht so frustiert und macht es sich überall gemütlich. Sie freut sich immer wenn Dosi am PC sitzt damit sie daneben liegen kann. So richtig schön mit dem Kopf unter der Lampe, da ist es kuschelig warm.

Aber manchmal müssen auch beide am PC liegen

   
31.12.2011 Am letzten Tag des Jahres möchte ich noch ganz schnell berichten dass es Bienchen und Luis gut geht. Darüber sind wir immer froh. Beide sind gesund und munter. Die Bauzeit an unserer Wohnanlage haben sie sehr gut überstanden und am Ende sogar das Gerüst vermisst. Bienchen hat am Wochenende darauf in der Sonne gelegen und für das  Heruntersteigen war das Gerüst für sie einfacher als mit der Katzentreppe. Da brauchten sie nur Herunterhopsen und keine Stufen balancieren. Wir sind aber froh dass alles wieder ordentlich aussieht und vermissen nix.

Mittlerweile gibt es zwischen beiden Miaus auch ab und an mal wieder Krieg. Luis stänkert zu gerne mit Biene und sie lässt sich das auch gefallen und macht was er will. Am Tag darf unser "Mädchen" jetzt aber sogar auf dem Bett liegen ohne dass der kleine Stinker sie ärgert. Aber sobald wir abends ins Bett gehen ist Luis der alleinige Herrscher über ünsere Betten. Da darf Bienchen kein Pfötchen mehr rein setzen. Obwohl das Wetter ja noch fast frühlingshaft ist, sind aber beide die meiste Zeit zu Hause. Sie genießen die wohlige Wärme, Schmusestunden und Schlafen sehr viel. Wenn wir vom Einkaufen nach Hause kommen sind sie aber beide hellwach. Sie sitzen dann neben dem Einkaufskorb und warten was wir für sie mitgebracht haben. Wie 2 kleine Kinder. Wir können gar nicht anders als den 2 Kuschelnasen dann auch ein Leckerli aus dem Korb zu holen. Mal sehen wie sie den heutigen Tag bzw. die heutige Nacht überstehen. Biene hat immer wahnsinnige Angst vor der Knallerei und verkriecht sich meistens hinter dem Bett. Wollen wir mal hoffen dass es nicht so dolle wird.

 

29.08.2011 Juhu wir sind seit einer Woche wieder zu Hause und der ganze Katzenpensionstress ist vorbei. Biene und Luis wurden hier >  http://www.die-katzenpension.de/  super versorgt. Aber zu Hause ist doch was ganz anderes. Komischerweise müssen unsere Miaus in unserer Urlaubszeit eine Absprache getroffen haben, sich ab jetzt super zu verstehen. Sie liegen neuerdings zusammen auf unseren Betten, gehen gemeinsam auf Pirsch und es gibt kein Gezecke und Gefauche. Können uns nur wundern. Endlich haben sich die Beiden zusammen gerauft und ich bin so richtig froh darüber. Hoffe mal dass es so bleibt. Sie suchen sich sogar gegenseitig, ist wirklich erstaunlich. Also hatte unser Urlaub auch was Gutes. Jetzt gibt es zu Hause aber wieder neue Aufregung. Die Fassade von unserem Haus wird renoviert, die Fenster von außen gestrichen und die Jalousien gereingt. Deshalb steht schon ein Gerüst da und bietet ausreichend Auslauf *grins*. Noch haben wir unsere Katzenleiter dran. Wir hoffen dass sie auch die ganzen 4 Wochen während der Renovierung stehen bleiben kann. Sind gibt es Probleme mit dem Rausgehen bzw. wieder nach Hause kommen. Wird sowieso schwierig werden wenn die Bauarbeiter auf unseren Balkon arbeiten. Bienchen und Luis sind da richtige Schisser und werden sich nicht daran vorbei trauen. Ich bin jetzt schon froh wenn alles vorbei ist.

 

10.09.2011

Uns geht es blendend. Wir haben den Sommer gut überstanden und erstaunlicherweise hatten wir dieses Jahr gar nicht so viele Zecken wie sonst im Fellchen. Bienchen ist viel ruhiger geworden und mehr zu Hause als auf Streifzügen. Entweder hat sie keine richtige Lust oder sie hat was erlebt, was ihr den Spaziergang verleitet. Aber sie fühlt sich wohl und das ist das Wichtigste. Wie 2 kleine Kinder kommen beide anmarschiert wenn wir vom Einkaufen nach Hause kommen. Dann sitzen sie da und warten dass sie etwas bekommen. Sie sehen so fragend aus als wie "Hast du mir was mitgebracht". Natürlich haben wir immer was mitgebracht *grins* . Beide "tuscheln" sich dann in die Ohren und es sieht richtig süß aus wie sie warten. Überhaupt habe ich oft das Gefühl dass die Miaus vieles von dem was wir sagen verstehen. Manchmal wie bei kleinen Hunden. Wenn ich zu Luis sage "Leg dich hin", dann legt er sich auch wirklich hin. Nun haben die Dosis aber beschlossen 7 Tage in den Urlaub zu fahren und Bienchen und Luis müssen wieder in die Katzenpension. Am liebsten würde ich immer auf den Urlaub verzichten weil mir meine Lieblinge so leid tun. Sie haben es zwar gut dort in der Pension. Aber ihre normalen Aktivitäten können sie nicht machen und ihre Schmusestunden gibt es dann auch 7 Tage nicht. Obwohl sie schon so oft in der Katzenpension Fuchs waren, darf der Herbergsvater sie nicht anfassen und streicheln. Ist komisch, aber denke wird sich auch nicht mehr ändern. Aber auch diese paar Tage werden sie gut überstehen.

07.07.2011 Unsere Miaus werden so langsam zu Wasserkatzen. Wir hatten eine Woche lang nur Regen. Das hat die Beiden aber nicht abgehalten ihre Streifzüge zu unternehmen. Pitschenass kamen sie dann immer angeschlichen, schnell was Futtern und wieder los. Da sagt mal einer dass Katzen kein Wasser mögen *grins*.  Das Trockenrubbeln mit einem Handtuch mögen beide nicht so sehr und wir hatten immer Mühe sie einigermaßen trocken zu bekommen. Luis ist das ständige Auf und Ab nicht bekommen und er hatte sich eine Erkältung eingefangen. Er war beim Futtern als wir dachten er erstickt. Er hat geröchelt, versucht zu Brechen und geschnieft und wir wussten nicht wie wir ihm helfen können. Der Tierarzt hat dann eine Angina festgestellt und wir wussten endlich was er hat. 3 Tage ging es unseren kleinen Katerchen gar nicht gut. Er hatte unheimliche Probleme beim Fressen, viel geschnieft und geniest und lag die meiste Zeit nur im Körbchen und hat uns traurig angeschaut. Nach 2 Spritzen und Tabletten ging es ihm aber zum Glück schnell besser.

Jetzt haben wir zum Glück wieder schönes Wetter und nach langen Streifzügen wird eine richtig schöne Mittagsruhe gehalten. Dabei freut uns besonders dass es sich Biene und Luis im Häuschen auf dem Balkon gemütlich machen. Es hat lange gedauert bis sie es angenommen haben aber nun ist es jeden Tag ihr Lieblingsschlafplätzchen geworden.

16.05.2011 Da sagt mal einer dass Tiere kein Gehirn haben. Das ist ne glatte Lüge. Wir sehen jeden Tag das Gegenteil. Hier ein Beispiel mit diesem Bildchen:

10.05.2011

 

Nachdem wir bei Danny das schöne Katzenhäuschen entdeckt haben, mussten wir es uns auch anschaffen. Bisher stand auf unseren Balkon immer ein Holzstamm der als Hochsitz diente. Der olle Baum wurde aber langsam morsch und da kam das tolle Katzenhaus wie gelegen. Aber die Freude war mehr auf meiner Seite. Unsere 2 Racker konnten sich bisher mit diesem neuen Gegenstand nicht so richtig anfreunden. Da wird nur mal darauf gehopst wenn Leckerli liegen. Habe eine kleine Katzenminzepflanze zum Anlocken gekauft. Da schnuppert nur Luis ab und zu mal dran und verschwindet dann auch leider wieder. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf dass sie es sich in diesen schönen Haus bald gemütlich machen.

Vorgestern kam bei Luis wieder einmal sein Trauma zum Vorschein und er hat  sich 2 Tage erholen müssen. Wir sind immer noch am Rätseln was dies bei ihm auslöst. Mittlerweile denken wir das es immer dann ist, wenn Menschen ihn bedrohen. Er kommt hinkend nach Hause, maunzt ganz jämmerlich und wenn wir ihn streicheln wollen faucht er uns an. Dann verkriecht er sich in einer Ecke und lässt keinen an sich ran. Wenn er dann einen ganzen Tag geschlafen hat ist er wieder ganz normal. Wir sind jedes Mal in totaler Aufregung aber können leider nix tun. Er lässt uns dann nicht einmal in seine Nähe. Gerade weil er so ein Schmusekater sonst ist verstehen wir immer nicht, dass wir ihn nicht streicheln und trösten dürfen. Heute ist wieder alles ganz normal. Biene nutzt diese Zeit immer aus und belegt unser Bett zum Kuscheln und Nuckeln. Die olle Jogginghose mit dem Nuckelstrick müsste eigentlich mal gewaschen werden. Aber das können wir Biene nicht antun. Sie ist ganz versessen darauf und schon das Wort "Nuckelchen" lässt sie freudestrahlend aufs Bett springen. Auch nach fast 10 Jahren bleibt sie unsere Nuckelbiene.

19.03.2011

10 Tage Katzenpension sind geschafft und Bienchen und Luis sind überglücklich wieder zu Hause. Beiden müssen die 10 Tage wie eine Ewigkeit vorgekommen sein. Sie haben sich die ersten 2 Tage kaum Einbekommen vor Freude. Schon die ganze Autofahrt von der Pension bis nach Hause war ein einziges Gemaunze. So als ob sie sich beide mörderisch beschweren und uns ihr Leid klagen mussten. Zu Hause angekommen ging es nicht schnell genug mit Hilfe der Katzentreppe eine Runde im Revier zu machen. Aber nur 5 Minuten. Dann waren beide lauthals maunzend und schnurrend wieder da. Nach einer gebürtigen Schmuseeinheit ging es wieder raus. Dieses Spielchen ging über ein paar Stunden und dann waren beide total Ko und mussten erst einmal schlafen

. 

Luis ist seitdem wir wieder alle zu Hause sind noch schlimmer als ein kleiner Hund. Auf Schritt und Tritt rennt er mir den ganzen Vormittag hinterher und verlangt in einer Tour nach Streicheleinheiten. Es ist so ein schönes Gefühl wenn man merkt wie lieb uns die Beiden haben. Die Schmuse- und Streicheleinheiten tun nicht nur Bienchen und Luis gut. Auch wir genießen es und sind glücklich wenn alle 2 gesund und glücklich sind.

Jetzt passen wir aber auf dass die Dosis nicht wieder verreisen *grinsel*

07.02.2011

Das neue Jahr ist nun schon wieder über einen Monat alt und wir müssen endlich mal wieder hier etwas niederschreiben. Den Jahreswechsel haben meine 2 Racker gut überstanden. Luis ganz furchtlos bei dem lauten Gekrache zu Silvester. Und Bienchen hat die Silvesternacht schloddernd vor Angst hinter dem Bett verbracht. Unsere kleine Süße konnten wir auch nicht vorlocken. Aber zum Glück war die Silvesterknallerei auch nicht sehr lange.

Der Winter dafür ist dieses Jahr ein Graus für Biene und Luis gewesen. Unheimlich viel Schnee und Kälte so dass es die warme Stube doch bevorzugt wurde. Sogar Luis hat sich an das Katzenklo gewöhnt und wollte gar nicht raus. Die Jahre zuvor war Biene auch mal bei Schnee und Kälte unterwegs. Aber diesen Winter wollte sie nicht raus. Leider sind auch alle beide nicht zum gemeinsamen Spielen zu bewegen. Wir hatten bei Nilay und Punani ein tolles Spielzeug entdeckt, einen "Bug" und unseren Miaus zu Weihnachten unter dem Gabentisch gelegt. Biene schaut es nur aus der Ferne an. Nur Luis jagt mal ein Weilchen damit durch die Wohnung und verliert dann aber auch das Interesse. Da ist es viel interessanter was in der Küche passiert. Sobald der Besteckkasten klappert muss man doch mal schauen ob es etwas geben könnte *grinsel*. Da wird sich auch gleich mal auf den Küchentisch gesetzt damit man ja nix verpasst. Schade nur dass die Dosi dann immer meckert und und meint dass Katzen nix auf dem Tisch verloren haben.

Besuch mögen Biene und Luis auch überhaupt nicht. Am schlimmsten ist es für sie wenn Dosis Enkelchen da sind. Da wird sich in eine Ecke gelegt und erst wieder heraus getraut wenn Ruhe in der Wohnung herrscht. Luis fühlt sich da auch auf der Schrankwand ganz oben sicher. Nun hoffen wir mal dass bald das Frühjahr kommt und Bienchen und Luis ihre Spaziergänge an der frischen Luft genießen können.

 

05.12.2010         

In Leipzig hat der Winter so richtig zugeschlagen und meine Miaus sind zur Zeit fast nur noch Hauskatzen. Bienchen geht höchstens mal auf den Balkon obwohl sie sonst auch bei Schnee und Eis gerne eine Weile im Freien war. Ist irgendwie komisch und wir wissen nicht woran das liegt. Vielleicht wird unser Bienemädchen auch einfach nur älter. Luis geht absolut nicht auf das Katzenklo und ist deshalb gezwungen sein Geschäft im Freien zu erledigen. Er ist aber auch höchstens 5 Minuten unten und kommt ganz schnell wieder die Katzentreppe hochgesaust und ab in die warme Stube. Wenn das Wetter mal so richtig fruchtbar ist und er nicht raus kann, dann macht er ein Theater wenn er mal Austreten muss. Er jammert durch die Wohnung bis er sich dann doch endlich mal in das Katzenklo begibt. Das passiert aber ganz, ganz selten. Nun ist den Beiden zu Hause langweilig und wollen unterhalten werden. Anstatt zu zweit zu spielen warten sie immer bis sich einer von uns erbarmt und ihnen Unterhaltung bietet. Wir hatten es uns anders gedacht. Wir wollten extra 2 Miaus damit sie sich gegenseitig auch mal beschäftigen. Aber leider kann man das nicht erzwingen.

 

30.10.2010

Luis ging es am nächsten Tag wieder gut zum Glück. Hoffen wir mal, dass er nicht schon bald wieder ein Trauma erlebt. Zur Zeit sind meine Miaus sehr viel im Freien unterwegs. Bienchen fühlt sich bei dem jetzigen Wetter so richtig wohl und rennt den ganzen Tag nur Hoch und Runter. Es gibt massenhaft leckere Mäuschen zu jagen und ab und zu wird auch eins mit nach Hause gebracht. Die Dosis sollen doch auch einen Leckerbissen abbekommen - lach.

Oft kommen auch beide gleichzeitig nach Hause und stürzen sich auf den Futternapf. Es wird eine kleine Verdauungspause eingelegt und dann geht es aber ganz schnell wieder auf die Pirsch.

Wir freuen uns jeden Tag dass alle beide wissen dass sie Nachts zu Hause sein müssen. Sie kommen meistens von ganz allein am späten Abend nach Hause. Falls das mal nicht passiert dann stellt sich der Dosipapa auf den Balkon, pfeift 2x und schon sind sie da. Wie bei kleinen Hunden. Wir sind richtig glücklich dass das so gut klappt. Sie schlafen dann auch alle beide früh so lange bis wir Aufstehen. Egal welche Uhrzeit. Auch wenn wir mal später aus den Federn kriechen liegen sie noch brav da und schlafen mit. Wir sagen immer dass Luis und Biene gut erzogen sind und lachen darüber.

25.09.2010 Heute ist für uns wieder kein schöner Tag. Luis kam gestern Abend ganz verstört nach Hause und hat sich hinter den Betten verkrochen. Wenn man ihn anspricht jammert er und lässt sich aber auch nicht anfassen. Später ist er dann endlich hervor gekommen und hat unter der Tagesdecke (sein Lieblingsplatz) Zuflucht gesucht. Seitdem liegt er dort und ist total verstört.  Zum Glück darf ich ihn ganz behutsam über das Köpfchen streicheln aber mehr auch nicht. Haben geschaut ob er verletzt ist, aber alles scheint in Ordnung zu sein. Irgend ein schlimmes Erlebnis hat bei ihm wieder ein Trauma hervor gerufen. Das ist schon öfters passiert und wir kennen leider den Grund nicht. Luis haben wir mit einem Jahr aus dem Tierheim zu uns nach Hause geholt und wissen deshalb nichts über seine Vergangenheit. Wir denken dass er Schlimmes erlebt hat und ihn die Erlebnisse ab und zu wieder einholen. Er hat seit gestern Abend keinen Bissen gefressen und liegt nur da und schläft. Er war klitschnass als er nach Hause kam da er bei Gewitter unterwegs war. Der Dosimann hat diese Nacht im anderen Zimmer verbracht weil wir es nicht fertig gebracht haben Luis aus dem Bett zu nehmen. Jetzt hoffen wir ganz fest dass unser Katerchen sein Trauma ausschläft und im Laufe des Tages wieder hervor kommt und wenigstens etwas futtert. Wir lassen ihn in Ruhe bis er von alleine kommt und gehen nur ab und zu hin und streicheln ihm übers Köpfchen und reden ihm gut zu. Hatten schon einmal den Tierarzt befragt und er ist auch der Meinung dass Luis sein Trauma "ausschlafen" muss.

 

Bienchen wird immer mehr zur Hauskatze. Sie hat keine richtige Lust mehr rauszugehen. Höchstens 1 Stunde am Tag ist sie unterwegs. Die restliche Zeit lässt sie es sich zu Hause gut gehen.

26.08.2010 Hurra, die Dosis sind wieder da würden Biene und Luis jetzt sagen. Die Urlaubszeit bringt es immer mit sich, dass unsere 2 Miaus in die Katzenpension müssen. Sie werden dort sehr liebevoll betreut und umsorgt. Hier könnt ihr sehen wo sie betreut werden:  http://www.die-katzenpension.de/ . Aber trotzdem gefällt es ihnen überhaupt nicht wenn sie nicht zu Hause sind. Wir können vor dem Urlaub immer erst die Koffer packen wenn beide in ihren Feriendomizil sind und sie es nicht mitbekommen. Irgend wie haben Katzen einen 7. Sinn und spüren dass etwas im Busch ist. Eine kleine Reisetasche vorher hinlegen lohnt sich auch nicht. Biene nimmt alles in Beschlag und verteilt nicht gerade zu unserer Freude ihre Katzenhaare. Danach geht es ins Freie und im Gegensatz zum normalen Alltag bleibt Bienchen dann weg und kommt nicht nach Hause. Also ist Heimlichkeit angesagt. Beide sind überglücklich wenn sie wieder abgeholt werden und ihr gewohntes Umfeld haben. Der 1. Weg zu Hause ist gleich mal nach unten um das Revier zu besichtigen. Aber höchstens 5 Minuten. Sie müssen doch schauen ob die Dosis noch da sind. Die ersten Stunden nach der Heimkehr vergehen mit Raus ins Freie, wieder schnell nach Hause, Mauzen, Streicheleinheiten abholen und schnell wieder im Revier nach dem Rechten schauen. Und dann massenhaft Schmuse- und Kuscheleinheiten abholen. Wir kommen zu nichts anderem als unsere 2 Racker zu knuddeln. Ist so ein schönes Gefühle wenn man sieht wie sehr beide an uns hängen und uns ihre Freude wieder zu Hause zu sein spüren lassen. Luis weicht die ersten Nächte dann nicht von meiner Seite und ich muss sogar um mein Kopfkissen "kämpfen". Die ganze Nacht kuschelt er sich an mich dran und schnurrt mir die Ohren voll. Enger geht es kaum. Und mitten in der Nacht bekomme ich dann auch noch Nasenstupser und er reibt sein kleines Köpfchen an meins. Aber nicht nur die Miaus sind froh wieder zu Hause zu sein. Auch ich bin glücklich meine Racker wieder um mich zu haben.
03.07.2010

Der Sommer ist nun endlich da und gleich mit sehr warmen Wetter. Da ist es selbst den 2 Rackern am angenehmsten in der Wohnung. Bienchen mag überhaupt keine Hitze. Sie fühlt sich erst so richtig wohl wenn es richtig kalt ist. Aber Luis genießt den Sommer und  ist ein richtiger Stromer geworden. Er ist ganz wenig zu Hause und auch nachts habe ich ihn nicht mehr als Bettgast. Ich habe so richtig Platz im Bett, trotzdem fehlt mir der kleine Räuber. Ganz wenige Stunden am Tag macht er in der kühleren Wohnung eine Pause. Dabei sucht er die Nähe von Biene und beide liegen an ungewöhnlichen Orten. Überall in der Wohnung haben sie schön gepolsterte Körbchen und Bettchen. Aber nein, sie müssen auf den unbequemen, harten Unterlagen liegen. Biene mag harte Schrankflächen. Warscheinlich ist es da ein wenig kühler.

10.05.2010 Heute endlich mal wieder ein Eintrag. Der lange Winter ist ja zum Glück vorbei und Bienchen und Luis haben wieder mehr Lust im Freien zu toben. Trotzdem sind beide sehr viel zu Hause und genießen es zu Kuscheln und zu Schmusen. Vor allem Luis ist anhänglich wie ein kleiner Hund. Er folgt mir den ganzen Tag auf Schritt und Tritt und kann nicht genug Streicheleinheiten abbekommen. Nicht einmal in Ruhe Zeitung lesen kann ich. Da wird sich darauf gesetzt damit sich die Dosi ja um ihn kümmert. Schön ist das vor allem wenn er von seinen Streifzügen mit nassen Pfötchen nach Hause kommt und mitten auf die Zeitung springt. Die kann man dann vergessen weil sie total nass und zerknautscht ist. Im Bad muss er auf der Waschmaschine sitzen und dabei sein, am Schreibtisch liegt er daneben na und im Bett ja sowieso. Es gibt immer noch festgelegte Regeln unter den Beiden. Am Tag darf es sich Bienchen im Bett gemütlich machen. Sie genießt immer noch ihr Nuckeln am Jogginghosenfaden und fühlt sich dabei wie im 7. Katzenhimmel. Aber sobald abends die Dosis das Bett aufschlagen ist es Luis sein Revier. Da wird sie von ihm nicht einmal in die Nähe gelassen. Dafür möchte sie immer als 1. zur Haustür raus. Luis wird von ihr abgeknurrt so dass er brav wartet bis sie verschwunden ist. Vorher muss ja erst einmal an der Haustür sitzen geblieben werden und geschaut ob die Luft rein ist. Im Parterre wohnt ein Kater der alles als sein Revier bezeichnet und sofort losjagt wenn er Biene oder Luis zu Gesicht bekommt. Dadurch kann es schon mal passieren dass ich ewig lange die Haustür offen halten muss bis beide endlich ins Freie marschieren. Eigentlich haben wir ja eine Katzenleiter am Balkon. Aber die wird meistens nur zum nach Hause kommen benutzt. Nur wenn die Dosi den Müll wegbringt und Luis nicht mitgenommen hat wird schnell hinunter gesaust und hinterher gerannt. Das geht schon gar nicht ohne die 2 Racker zum Müllcontainer gehen. Sobald die Mülltüte raschelt stehen beide schon an der Tür und wollen mit. Dann muss ich mit ihnen eine Runde spazieren gehen. Wie kleine Hunde laufen sie dann mit mir durch die Wohnanlage und freuen sich. Bienchen würde aber immer am liebsten mit mir allein gehen. Da wird zwischendrin schnell mal auf einem Baum gesprungen und der Dosi gezeigt was sie kann. Leider habe ich bisher immer die Kamera nicht mit und kann den lustigen Anblick nicht festhalten. Sie will dann gelobt werden und schaut mich von oben ganz stolz an. Luis ist immer ganz erstaunt wie sie das macht. Er sitzt nur neben dem Baum und weis nicht wie er da hochkommen soll. Manchmal habe ich auch keine Lust einen Katzenspaziergang zu machen und versuche ganz leise die Mülltüte zu nehmen und schnell aus der Wohnungstür zu verschwinden. Aber ich kann es so leise versuchen wie ich will. Biene und Luis bekommen es immer mit und für mich gibt es kein Entrinnen. Meine 2 Fellnäschen lassen sich nicht austricksen und müssen mit.
18.01.2010 Oh weia- schon so lange nichts mehr eingetragen hier habe. Inzwischen ist schon wieder ein Jahr vergangen und unsere beiden Racker haben Weihnachten und Silvester gut überstanden. Dieses Jahr waren die Silvesterraketen aber nicht ganz so lange in der Luft und gegen 3 Uhr früh war es wieder ruhig. Bienchen lag zwar wieder einmal weit hinten unter dem Sofa in der Ecke aber Luis war nicht so ängstlich dieses Mal.

Die Baumaßnahmen sind zum Glück auch alle erledigt und nur das Wetter macht unseren Miaus noch einen Strich durch ihr unbeschwertes Katzenleben. So viel und so lange Schnee gab es die letzten Jahre hier in Leipzig nicht. Und das ist total nervend für Biene und Luis. Rausgehen macht ja überhaupt keinen Spaß. Nichts ist weggeräumt, nur hoher Schnee und beide versinken in dem Schlamassel. Sie sitzen hinter dem Fenster und schauen sehnsüchtig raus, schlafen sehr viel, schnappen mal eine Weile Frischluft auf dem Balkon und die restliche Zeit wollen sie beschäftigt werden. Seit gestern taut es ein wenig hier und die weiße Pracht verwandelt sich in Matsch. Das macht ja auch keinen Spaß bis zum Bauch nass zu werden. Wollen wir mal hoffen dass meine 2 Süßen bald wieder Wetter vorfinden das zum ausgiebigen Toben im Freien einlädt.

 

   
18.10.2009 Unsere armen Miaus müssen Morgen wieder in die Katzenpension. In unserer Wohnanlage werden die Fußböden auf den Balkonen neu gemacht. Das bedeutet mindestens an jeder Wohnung einen ganzen Tag lang mit dem Presslufthammer die alten Bodenfliesen herausstemmen und mörderischer Lärm. Schon bei dem Radau an der Nachbarwohnung war das für sie nervend. Aber Morgen wird es ja noch schlimmer. Da wir das ihnen nicht zumuten möchten schaffen wir sie lieber für 2 Tage in die Pension. Ihre Katzentreppe am Balkon können sie ja auch in der Zeit nicht benutzen. Ich glaube dass wir ihnen diesen Stress dann lieber ersparen. Gestern mussten wir sie auch wieder ärgern. Das jährliche Impfen stand an. Luis hat die Spritze ohne jeden Kommentar über sich ergehen lassen. Aber Bienchen war so richtig genervt und hat ganz schön gefaucht. Frauen sind eben doch zickiger. Heute liegen sie ganz entspannt herum und schlafen sich aus. Das Wetter lockt sie auch nicht gerade nach draußen- iss kalt und regnet. Da ist es doch in der warmen Stube am Schönsten.

01.10.2009 Die Sorgen um unser Bienchen waren unbegründet. Hätte ich auch als Dosi wissen müssen dass es unserer Miau ganz einfach zu warm war. Sie mag die kalte Jahreszeit und fühlt sich einfach bei Wärme nicht wohl. Jetzt ist der Sommer ja leider vorbei und Bienchen's Wohlfühlzeit bricht wieder an. Dosi ist zufrieden und alles paletti.

Luis hat es sich auf dem Balkon unter dem Tisch gemütlich gemacht. Er will die Herbstluft genießen

Biene dagegen ist mein Schreibtischpartner. Als Co macht sie es sich gemütlich und wird dabei auch noch verwöhnt.

27.08.2009 Unser Bienchen macht mir  Sorgen. Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, ist Bienchen fast nur noch eine Stubenmieze. Sie mag überhaupt nicht mehr ins Freie gehen. Ich weis nicht woran das liegen kann. In der Katzenpension ist sie auch schon nicht raus und saß die meiste Zeit in ihrer Transportkiste. In 2 Wochen wollen wir noch einmal ein paar Tage verreisen und Luis und Biene müssten wieder zur Pension. Sie waren ja auch schon sehr oft dort und bisher gab es nie Probleme. Sie werden dort liebevoll umsorgt und kennen ihre Pensionswirte sehr gut. Biene mag zwar auch keine Wärme und die letzten Wochen hat uns der Sommer richtig verwöhnt. Ich hab echt keine Ahnung weshalb unsere kleine Miau so verändert ist. Bin am Überlegen ob ich nicht doch einmal mit ihr zum Tierarzt gehe. Sie ist ansonsten putzmunter. Sie futtert und spielt und lässt sich am liebsten den ganzen Tag mit Kraulen verwöhnen. Sobald ich am PC sitze, hat Bienchen schon ihren Platz neben mir eingenommen. Wie ein kleiner Hund.  Luis dagegen marschiert unverändert ins Grüne. Wenn auch bei ganz großer Hitze weniger. Er hat sich die ersten 2 Tage nach unseren Urlaub von oben bis unten mit Schmusen und Kraulen verwöhnen lassen und ist ganz normal wie immer.  Allerdings hat er eine supergute Schnuppernase. Ich staune nur immer wie gut Katzen riechen können. Sobald wir Rindfleisch im Kühlschrank haben, schleicht Luis nur dort herum. Er schmiert und schmust und sobald wir aufstehen, führt er uns in die Küche. Ist für mich unglaublich, da der Kühlschrank ja eigentlich dicht verschlossen ist. Rindfleisch roh klein geschnitten ist für meine 2 Miaus ein absoluter Leckerbissen. Sie bekommen es ganz, ganz selten und meistens ist der Fleisch auch für unser Mittagessen gedacht. Aber jedes Mal fallen unsere Portionen kleiner als geplant aus, weil die Tiger auf ihren Anteil bestehen.

Eigentlich sieht Beinchen ja ganz gesund aus - komisch.

Luis schaut von seiner Katzenleiter ob die Luft rein ist.

Bienchen muss mal an Luis Schwanz schnuppern was er für Gerüche von seinem Ausflug mitgebracht hat.

 

16.07.2009 Miaus sind doch nicht immer so intelligent wie sie tun. Wir haben einen Trinkbrunnen gekauft damit meine 2 Tiger immer frisches Wasser schleckern können. Aber das war ja wieder ein " Fremdkörper " der argwöhnisch betrachtet werden musste. Luis ist immer der Mutigere von Beiden und hat sofort daran geschnuppert. Aber irgendwie war es ihm ungeheuerlich was sich da leise bewegt. Deshalb hat er doch lieber den alten Wassernapf benutzt. Bienchen ist im großen Bogen daran vorbei geschlichen und erst einmal den Luis beobachtet. Es hat bestimmt 3-4 Tage gedauert, bis meine Süßen gemerkt haben, dass das Wasser aus diesen "komischen Ding" doch viel besser schmeckt. Jetzt gibt es keine Probleme mehr. Leider verpasse ich es immer wenn gerade einer trinkt. Deshalb hier nur Fotos vom "Schauen".

 

05.06.2009 Heute endlich wieder einmal ein Eintrag. Meine 2 Tiger sind in letzter Zeit sehr viel im Freien und fühlen sich da sehr wohl. Nur spät am Abend kommen sie brav nach Hause und verbringen die Nachtruhe mit uns. Alle 14 Tage werden komischerweise andere Nachtschlafplätze eingenommen. Für mich sind die 2 meine "Kinder" und ich kann erst dann beruhigt schlafen, wenn alle beide da sind. Sie warten auch ganz brav bis die Dosis früh aufstehen und drängeln nicht mehr wie in früheren Zeiten. Sie werden auch endlich "Erwachsen"-lach. Der Dosipapi hat eine neue Katzentreppe am Balkon gebaut. Nun hatten wir gehofft, dass sie diese nicht nur zum Hochkommen, sondern auch zum Hinuntergehen nutzen. Aber nichts iss. Wir dürfen sie auch weiterhin durch das Treppenhaus nach draußen geleiten. Und das bei Luis ständig. Er muss ja immer wieder schnell mal zum Schmusen und einen Happen Futter nach Hause pfoteln. Dann kann er wieder auf Tour gehen. Bienchen nutzt immer die Zeit am Abend um die Dosi für sich zu beanspruchen und überglücklich zu schmusen und an dem Strick von der alten Jogginghose zu nuckeln. Sie ist dabei immer noch wie ein kleines Katzenbaby. Es wird getretelt und geschnurrt und unser Bienebaby kann nicht glücklicher sein.

Das einzige Nervige ist seit einiger Zeit mit dem Futter. Inzwischen wissen wir gar nicht mehr, was Luis und Biene eigentlich fressen wollen. Eine Zeitlang war es ganz normales Dosenfutter. Dann waren es die kleinen Schälchen und im Moment werden nur die kleinen Futterbeutelchen gefressen. Aber welche Sorte nun die Lieblingssorte ist, konnten wir in letzter Zeit nicht mehr feststellen. Was ihnen heute noch lecker geschmeckt hat, wird Morgen schon wieder nicht angerührt. Selbst kleine Schmeckerchen wie Tatar oder Rindfleisch werden zeitweise verschmäht und wir sind total ratlos. Am Liebsten würden wir beide mit in den Supermarkt zum Einkaufen nehmen. Dann könnten sie uns zeigen was sie haben möchten. Hoffe, dass es nur eine vorübergehende Marotte ist. Oder ihre Bäuchlein sind voller leckerer Mäuschen. Die gibt es jetzt ja genügend und werden uns auch sehr oft als kleiner Liebesdienst vor die Füße gelegt.

liegen

06.04.2009

Juhu, endlich ist der Frühling da und das gleich mit geballter Ladung. Das macht natürlich Bienchen und Luis jetzt besonderen Spaß im Freien zu sein. Die Dosis haben den Balkon  wieder mit den Stühlen ausgestattet und dass ist eine willkommene Abwechslung um frische Luft zu schnappen

Luis hatte vorige Woche seinen 7. Burzeltag und ist jetzt im stattlichen Mannesalter. Dann kommen noch die Frühlingsgefühle dazu, da hat Bienchen nichts zu lachen. Ständig rennt er hinter ihr her. Aber Biene mag den Luis nicht als Schmusepartner. Gestern haben sie sich Nasenküßchen gegeben und abgeschnuppert. Und mit einmal zog Biene ihr Köpfchen zurück und hat ganz angewidert geschaut. So als wie -  pfui du stinkst. War ganz drollig. Er ist einfach nicht ihre "Kragenweite". Seine Schmuse- und Kuscheleinheiten holt er sich aber laufend bei uns ab. Sobald er die Augen aufmacht, dann möchte er Aufmerksamkeit haben. Wenn ich mich abends an den PC setze dann hockt er sich garantiert vor meine Nase und nervt. Er schubst mich an und schmust und macht das so lange, bis ich mich erbarme und aufstehe.

Trotzdem sind beide auch viel müde in letzter Zeit und sie nutzen ab Mittag die Zeit um ausgiebig Schönheitsschlaf zu halten. Wahrscheinlich ist es auch bei Miezekatzen die Frühjahrsmüdigkeit.

 

12.03.2009 Ups, lange haben wir hier nichts eingetragen. Meinen beiden Rackern geht es gut, nur ab und zu sind sie in den letzten Wochen sehr genervt. Das Wetter verleitet wenig zum Rausgehen und da macht sich oft die Langeweile breit. Biene und Luis wünschen sich so sehr den Frühling um endlich wieder ausgiebig auf Mäusejagd zu gehen. Heute ist schon wieder so ein blöder kalter Regentag und beide liegen faul herum und warten auf Streichel- und Spieleinheiten. Luis hat sich immer mehr zu einem kleinen Schlitzohr herausgemacht. Er weis genau wie er seine Dosi ärgern kann. Er lässt sich die Treppe bis zur Haustür hinunter bringen, schaut kurz raus und schwupps rennt er die Treppe wieder hoch. Er meint bestimmt, dass ich ein wenig Bewegung brauche. Wenn er etwas will, dann kann er richtig nerven. Er setzt sich vor mich hin, schaut mich durchdringend an und läst sich auch nicht vertreiben. Dabei wird wie verrückt geschmust wie ein toller Liebhaber. Überhaupt kann er nie genug gestreichelt werden. Er fordert das jeden Tag mindestens 10x ein. Bienchen ist da mehr zurückhaltend. Sie wartet bis Luis weg ist und dann steht sie wenigstens im Mittelpunkt. Aber das kommt nicht so oft vor, höchstens 1x am Tag. Irgendwie haben wir es immer noch nicht geschafft dass beide die Katzentreppe nach unten gehen. Nach Hause kommen klappt prima, aber nicht nach unten. Wir müssen sie immer durch das Treppenhaus zur Haustür bringen. Und natürlich kann man ja nicht zusammen gehen. Erst eine Miau und dann 5 Minuten später die andere. Bewegung ist zwar gesund, aber manchmal nervt es schon. Der Dosimann will sich was einfallen lassen und eine neue Katzentreppe bauen. So eine richtige Idee hat er noch nicht wie wir den Abgang schmackhafter machen können. Mal abwarten und Daumen halten, dass noch ein Geistesblitz erscheint.
16.01.2009

Inzwischen ist schon wieder ein Jahr vergangen. Meine 2 Racker haben den Jahreswechsel einigermaßen gut überstanden. Sonst hatte nur Bienchen immer große Angst, wenn draußen die Raketen fliegen. Aber dieses Mal war auch Luis etwas ängstlicher als sonst. Überhaupt haben sich beide in letzter Zeit etwas verändert. Leipzig war fast 2 Wochen total zugeschneit und das war für beide überhaupt nicht schön. Luis hat in den letzten Jahren kein Katzenklo mehr benutzt und nur sein Geschäft im Freien verrichtet. Aber durch den vielen Schnee und die Kälte konnte bzw. wollte er nicht ins Freie.  Da blieb ihm nichts weiter übrig als doch mal die Toilette zu benutzen. Bienchen hat die ganzen Jahre die Kälte nicht gestört. Sie ist auch bei Schnee sonst immer draußen herumgestiefelt. Aber in letzter Zeit war sie nur in der Wohnung und wollte nicht einmal die Nasenspitze auf dem Balkon halten. Ich kann nur vermuten dass es daran liegt, dass unser Mädchen auch älter wird.  Auch für mich war es ungewohnt 2 "Wohnungskatzen" zu haben. Den ganzen Tag herumliegen und schlafen geht ja nicht. Da musste Beschäftigung her und wir Dosis hatten allerhand zu tun um alle beide bei guter Laune zu halten. Manchen Tag hat das nicht so geklappt und die 2 haben ihren Frust an den jeweils anderen ausgelassen.  Seit 2 Tagen ist die Temperatur wieder im leichten Plusbereich und auch der Schnee taut ein wenig weg. Und schon sind beide wieder glücklich und öfters mal auf Tour.

 

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